Förderprogramm ProChileWatt bis Ende 2019 verlängert

Medienmitteilung: Rund die Hälfte aller Kirchen in der Schweiz wird elektrisch beheizt – das verschlingt viel Strom. Auch bei der Beleuchtung besteht in vielen Kirchen grosses Sparpotenzial. Das Förderprogramm ProChileWatt unterstützt Schweizer Kirchgemeinden, die ihren Stromverbrauch senken möchten, mit Fördergeldern und Beratung.

Bei ProChileWatt mitmachen können Kirchgemeinden mit einer elektrisch beheizten Kirche, die über keine programmierbare Heizungssteuerung verfügt. Die Hauptmassnahme des Förderprogramms ist der Einbau einer Heizungssteuerung, die die Heizelemente in der Kirche optimal ansteuert. In Verbindung mit Wärmesensoren hebt eine automatische Steuerung die Raumtemperatur vor Gottesdiensten oder Konzerten auf das gewünschte Temperaturniveau. Zwischen den Nutzungen wird die Temperatur auf eine festgelegte Grundlast abgesenkt. Dadurch sinkt der Stromverbrauch um bis zu 30 Prozent, und die Kirchgemeinde kann bei der Stromrechnung mehrere Tausend Franken pro Jahr sparen. Abhängig von der Einsparung übernimmt ProChileWatt bis zu 40 Prozent der Investitionskosten für den Einbau der Heizungssteuerung. Von diesem Förderprogramm haben in den vergangenen Jahren rund 50 Kirchgemeinden profitiert.

Ersatz der Beleuchtung wird ebenfalls gefördert

Neu profitieren Kirchgemeinden bei ProChileWatt auch beim Ersatz der Kirchenbeleuchtung. Der Einsatz von LED-Leuchten oder die Reduktion der Aussenbeleuchtung kann zu substantiellen Einsparungen führen, die vom Förderprogramm belohnt werden. Nun wird das Programm in der ganzen Schweiz um ein Jahr bis Ende 2019 verlängert. Ziel des Förderprogramms ist, dass Schweizer Kirchgemeinden dank den geförderten Stromsparmassnahmen pro Jahr rund 1,7 Gigawattstunden Strom sparen. Das entspricht dem jährlichen Verbrauch von 340 Haushalten. Kirchgemeinden können so dazu beitragen, den Stromverbrauch in der Schweiz zu reduzieren und die Energiewende zu unterstützen.

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